Die Mappe der Verbände für die Richtlinien
Die Richtlinien

Schimmelpilzsanierung ...


Schimmelpilze sind natürliche Bestandteile der Umwelt und haben vielfältige Aufgaben im ökologischen Zusammenhang. Wenn sie sich jedoch über das normale Maß hinaus vermehren, entsteht nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern es kann, je nach Umfang und Einwirkdauer, zu gesundheitlichen Problemen bis hin zu bautechnischen Beeinträchtigungen führen.

Bei Schimmelbefall besteht in der Regel ein dringender Handlungsbedarf. Art und Umfang einer möglichen Schädigung hängen individuell vom Zustand des Immunsystems der Betroffenen und/oder der Bausubstanz ab. Dem Vorsorgeprinzip entsprechend sollten festgestellte Belastungen (sichtbarer Schimmelbefall) auch in geringfügigen Mengen aus Gründen eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes beseitigt werden.

... aber richtlinienkonform!


Die Richtlinie des Netzwerk Schimmel e.V. zum sachgerechten Umgang mit Schimmelpilzschäden in Gebäuden – empfohlen vom BVS (Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger e.V.) – und die Richtlinie des VdS (Verband der Sachversicherer e.V.) zur Schimmelpilzsanierung nach Leitungswasserschäden (VdS 3151) beschreiben die systematische Vorgehensweise zur Ermittlung der Gegebenheiten in Verbindung mit der Erstellung eines Maßnahmenkataloges und nennen hilfreiche Ansprechpartner.

Beide Richtlinien werden mitgetragen von den Sanierungsverbänden BBW (Bundesverband der Brand- und Wasserschadenbeseitiger e.V.) und FSU (Fachverband Sanierung und Umwelt e.V.). Während Sie bei größeren Schäden auf professionelle Dienstleister nicht verzichten können, sind sogenannte Kleinschäden (sichtbarer Schimmelbefall unter 0,5 m2 Fläche) bei richtiger Vorgehensweise (Selbstschutz) und mit den richtigen Mitteln (Isopropanol) selbst behandelbar. Genau das ist der Einsatzbereich der AnSchiSoBo.

Richtlinien kostenlos downloaden:

www.netzwerk-schimmel.info/media/pdf/richtlinie.pdf

www.vds.de/fileadmin/vds_publikationen/vds_3151_web.pdf